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MmsÄge Svkge. Bäuerin
(311 Wem Mann, der zum ersten
Male Mit der Eisenbahn in die
Stadt fährt): „Vater gib dock
acht, datz der Zug nickt ent¬
gleist."
ImMer derfewe. ...Herr Hu¬
ber, Sie Möchten schnell nach
Hause kommen, Ihre Frau hat
sich Mit Leuchtgas vergiftet." —
Huber: „Was? Na, das wird
eine schöne Gasrechnung wer¬
den."
Zurückgegeben. Zanksüchtige
Hausfrau (zum abgehenden
Dienstmädchen): Was soll ich
Ihnen denn ins Zeugnis schrei¬
ben. Sie faules, unsauberes
Frauenzimmer? — Dienstmäd¬
chen: Na, schreiben Sie halt,
daß ich ein ganzes Jahr bei
Men war!
Die Geschichte einer GamspüM. Eines
Tages schoh ein Jäger im Steinernen Meer
Bei Saalfelden in der Brunst einen kapita¬
len Eömtzbock, der in ein vereistes, etwa 40
Meter tiefes Karstloch stürzte. Der Jagd¬
herr wollte Krickel und Bart lieber verlie¬
ren, als zwei Menschenleben aufs Spiel set¬
zen, iuitd verbot deM Oberjäger und seinem
Sohn aufs strengste jeden Versuch der Ber¬
gung des Bockes. Scheinbar fügten sich die
beiden. Um 9 Uhr abends jedoch machten
sie sich vom Jagdhaus aus auf dem Weg
nach dem drei Stunden entfernten Dorf, stah¬
len das KirchturMseil, legten mit dieser schwe¬
ren Last durch hohen Schnee den fünfstündi¬
gen Weg bis zu dem Karstloch zurück, hol¬
ten den Bock herauf, und uM 8 Uhr Morgens
mng er, als der Jagdherr vor die Türe
trat, daneben aM Haken. Unten im Dorfe
hatte srotze Aufregung geherrscht, als aM
wtorgen keine Glocke läutete; der Mesner
uef verstört Umher. Aber inzwischen hatte
dl«! Pfarrerstöchin an der Pforte des Pfarr-
vfes einen kleinen Zettel gefunden, auf dem
stand: „Hochwirten Her Pfoar, net bees sein.
Wtr hol'n an kayitalischen Bock und auf
Mag is Seil wiederum da. Lois Burg-
I«tner Oberjaga und sei San mit Achtung."
Und der Herr Pfarrer hat nur geschmunzelt
Md gesagt: „Ro ja. wann's a so is!"
Bexierbttd.
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Wo ist er?
Inserat. Zeugen gesucht, die bei der
Schlägerei a!m! letzten Sonntag nachts am Alt-
Markt gesehen haben, daß ich den klemm
dicken Herrn, der unter mir lag, keine her¬
untergehauen habe. Offerten mit Preisan¬
gabe an Xaver Hatz, Fleischergehilfe.
Aufgeklärt. Herr: Man müh sich nur
3U helfen wissen; wenn ich zum Beispiel eine
Dummheit sage, so helfe ich mir mit einem
Lachen darüber hinweg! — Fräulein:
Also daher erklärt sich Ihre große Heiter¬
keit. -
Er keimt Ge. A. (im Wirtshaus): „Du
willst schon aufbrechen . . . Deine Frau
hat dir doch in meinem Beisein bis 12 Uhr
gegeben?!" B.: „Ja, ja, gesagt hat sie
zwölf, aber gemeint hat sie zehn und er¬
warten tut sie Mich um acht!"
Der kleine Mar:
„Mama, was ist eine alte Jungfer?" —
MaMa: „Eine alte Jungfer, mein Lieb, ist
eine beneidenswerte DaMle. Aber erzähl
Papa nicht, daß ich das gesagt habe."
Vovgesorgt. Frau: Ei, Lern, du bist ein
nettes Mädchen. Da hast ja gar zwei Lieb¬
haber! — Lern: O, gnädige Frau, eigent¬
lich hab' ich mir einen. DIer da ist ein Er¬
satzreservist. der EoMMt nur, wenn der Poldl
Dienst Art! ■ , > > : ■ 1