Volltext: Der Naturarzt 1889 (1889)

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Die Fest-Nr. ist zu beziehen von Hugo & Hermann Zeidler, Berlin C. 22, 
Münzstr. 1, gegen Einsendung von 60 Pfg. in deutschen Reichspost-Marken. 
Vereinsnachrichten. 
JWT Die verglichen Vereinsvorstände werden ersucht, nur in etwa halbjährlichen Zwischen 
räumen kurze, zusammenhängende Berichte über die Vereinsthätigkeit einzusenden, dagegen 
über besondere Ereignisse von allgemeinem Interesse sofort Nachricht zu geben. Die 
Veröffentlichung dieser letzteren Einsendungen erfolgt thunlichst in der nächsten Nummer des 
Vereinsorgans. 
Frankenberg. Auf eine Einladung seitens des Frankenberger Vereins hatte sich eine 
größere Anzahl von Mitgliedern der Vereine Freiberg, Öderau, Schellenberg, Nuba und 
Frankenberg nebst ihren Angehörigen am 26. Mai zu einer geselligen Vereinigung im 
Schurnannffchen Gasthof zu Flöha eingefunden. 
Das Ergebnis einer hierbei gepflogenen Beratung war, neben Behandlung der 
Adressenfrage und verschiedener Vorschläge einen „Gründungsfond" betreffend, wie er erfreulicher 
weise vom Berliner Verein (der Aufruf ging vom Vorstande des Deutschen Bundes 
aus. D. Red.) laut Aufruf in Nr. 6 des N.-A. bereits ins Leben gerufen, eine Einigung 
der genannten Vereine, welchen hoffentlich die am Erscheinen verhindert gewesenen Vereine 
-Chemnitz. Hainichen, Leubsdorf, Auerswalde beitreten werden, dahingehend: für nächsten 
Monat 5 Vortragende zu gewinnen, welche nach vorausgegangener Beratung der Vorsitzenden 
in genannten Vereinen je 1 Vortrag zu halten bereit sind, für welchen ein Gesammthonorar 
von den Einzelvereinen je nach Stärke der Mitgliederzahl aufzubringen ist. Vortragsofferten 
nehmen Freiberg, Meerane und Frankenberg entgegen. — Die genannten Vereine werdeir 
ferner die Gründung neuer Vereine in Nachbarorten besonders ins Auge fassen. 
Zwickau i. S. Endlich ist es dem hiesigen Verein gelungen, einen Naturarzt in der 
Person des Herrn Emil Lange, bisher in Zschopau thätig, heranzuziehen. Derselbe stellt 
sich in löblicher Weise besonders auch die Aufgabe, innerhalb des Vereins belehrend 
aufzutreten durch praktische Vorführung gewisser Heilfaktoren der Naturheilkunde. Es ist 
das Dr. Voigtsche Flugblatt: „Mittel, um volle Krankenkassen zu erzielen" an sämtliche 
Krankenkassenvorstände hiesigen Orts behufs Zulassung des Herrn Lange als Kassenarzt 
geschickt worden. Unser Verein zählt z. Z. 160 Mitglieder, welche Zahl sich beständig 
steigert, und hat sich einen eigenen Dampfbadeapparat nebst Wagen zum Verleihen an die 
Mitglieder angeschafft. 
Mitteilungen des Bundesvorstandes. 
1. Für die „Unlerllützungs-Kasse" sind ferner eingegangen von: 
Frau J. A. Baumeister Ww. in Cleve M. 3.—; Frau Plinzner in Potsdam M. 6.— ; 
Herrn Ernst Kögel in Dippoldiswalde M. 2.—; 
von unserem Ortsverein Mittweida (B. N. 63) M. 5.— 
Mit dem besten Dank für diese Zuweisungen verbinden wir wieder die Bitte, 
unserem Aufruf in Nr. 6 Folge leisten zu wollen, soweit dies noch nicht geschehen ist. 
2. Folgende neue Ortsvereine sind bei uns aufgenommen: 
Bundes-Nr. 217 Lugau b. Stollberg Vorsitzender Ed. Seltmann Mitgliederzahl 23 
218 
Remscheid 
„ 
Ferd. Rinn 
„ 
10 
219 
Greiz i. V. 
„ 
Ludwig Baumann 
80 
220 
New-Uork 
„ 
Georg Fieser 
15 
„ 
221 
Barmen 
„ 
Ose. Pleuser jr. 
„ 
20 
3. Unter Bezugnahme auf die Liste „Vortragende und ihre Themata", die wir 
bisher schon in mehreren Fortsetzungen gebracht haben, möchten wir unsern Ortsvereinen 
-nunmehr recht dringend empfehlen, untereinander je nach Nachbarschaft 
Vortrags-Gruppen 
zu bilden, und für jede dieser Gruppen einen Schriftführer zu bestimmen. 
Durch eine solche Gruppenbildung wird den Ortsvereinen die Berufung auswärtiger 
Vortragender, sowie die Festsetzung der von denselben zu haltenden Vorträge, unter Berück 
sichtigung aller lokalen Verhältnisse, gewiß erleichtert und vereinfacht werden, und 
zwar sowohl bezüglich der Vorbereitungen als des Kostenpunktes. 
Wir werden die Adressen der Herren Schriftführer, sobald uns dieselben mitgeteilt werden, 
unter Bezeichnung der betreffenden Vortrags-Gruppen im „Naturarzt" sofort veröffentlichen. 
Es wird dadurch eine raschere Verständigung der Vortragenden mit den Schriftführern, 
'sowie auch dieser letzteren untereinander möglich werden.
	        
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