Full text: Geschichte der Stadt Gmunden in Ober-Österreich. Zweiter Band (2 / 1899)

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Religionsgenoss enschaften. 
Altes Klostergebäude in Traunkirchen, 1398. 
Intention ihrer Stifter schon 
vor vielen Jahren „ver¬ 
tuscht" und profanen Zwecken 
zugewendet worden, ein 
neuerlicher Beweis, wie sehr 
sich der Protestantismus in 
Gmunden eingebürgert hatte. 
Um nun diese, einem „Sacrilegium“ nicht ganz unähnliche Profanation strafe» 
und die Frevler zur Rückgabe Verhalten zu können, wendete sich das bischöfliche 
Ordinariat an den Salzamtmann Spindler, damit er ausforsche, ivie es jetzt mit 
diesen Stiftungen beschaffen wäre, wo sie hingekommen seien und wer sie innehätte. I47) 
Da stellte sich bezüglich der Truent'schcn Stiftung „ad fideles aniinas“ heraus, 
daß die zugehörigen, im Lande ob der Ens befindlichen Unterthanen unbekannt seit 
wann von einem Nachkommen des Stifters, Georg Tr ne nt zu Perntal, 
obderensischem Landrathe, usurpirt, die in Baiern gelegenen aber über Veranlassung 
des Passauer Bischofes wegen der in Gmunden herrschenden kirchlichen Häresie 
nach Andorf transferirt worden waren. Diese wie auch ein Theil der übrigen 
Benefieien kamen erst nach langjähriger Bemühung des Pfarrers Althamer wieder
        

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