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Konkurrenzverhältnisse.
_ Bei allen Versuchen, österreichische Waren in
Brasilien‘ abzusetzen, muß man mit starker
deutscher Konkurrenz und insbesondere mit jener
der Vereinigten Staaten rechnen, die derzeit im
Export und Import Brasiliens die führende Stel-
lung einnehmen. Die nordamerikanische Methode
besteht‘ bekanntlich darin, der Lancierung eines
Artikels durch. Reklame und möglichst entgegen-
kommende Zahlungsbedingungen gegebenenfalls
auch Opfer zu bringen: ist ein Produkt aber einmal
eingeführt und der europäische Konkurrent wenig-
stens für die nächste Zeit aus dem Geschäfte ge-
drängt, dann. werden die Preise auf die ent-
sprechende Höhe hinaufgeschraubt. Gerade im
gegenwärtigen Zeitpunkte befinden wir uns in der
Periode erhöhter nordamerikanischer Eroberungs-
(ätigkeit, was sich, abgesehen von Preisunter-
bietungen, auch in der außerordentlichen Liberali-
tät bei der Einhebung des Kaufpreises zeigt; ist
auch die Zeit vorbei, in der bis zu zwei Jahren
Ziel gewährt wurde, so beansprucht doch auch
heute. noch der Großabnehmer einen Kredit von
mindestens sechs Monaten: „Zahlung gegen Drei-
monaisakzept ist. wohl das Äußerste, was im
Engroshandel zu erreichen ist. Rechnet man die
Zeit für die Lieferung der Ware und für die Zoll-
manipulation sowie die Überweisung des Geldes
hinzu, so wird man auch im günstigsten Falle kaum
vor sieben bis acht Monaten nach Abgang der
Ware den Kaufpreis erhalten können.
Zölle.
Der brasilianische Zoll,-der für eine Reihe von
Industrieartikeln. sich als: hoher Schutzzoll :dar-
stellt, wird im Ausschiffungshafen: durch die staat-
liche: Bundesbehörde. erhoben. Da der an und für
sich veraltete Zolltarif jährlich durch das Etat-
gesetz. verändert: und durch Entscheidungen der
Zollbehörden ergänzt wird, muß bei der Unter-
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