Full text: Geschichte des Steirischen K. u. K. Infanterie-Regimentes Nr. 27 Band II (II. / 1937)

Hofer, die ©ft. Karl Dorn und Peter Neubauer, SanUO. Gft. Patritz Holzer, die 
Telephonisten Inf. tit. Gft. Anton Dietrich und Peter Hölzl. 
Die bronzene TM. von der 5. Komp. Korp. Gregor Grieshofer, Gft. Josef Kainz, 
Ins. tit. Gft. Thomas Ganfter, Inf. Johann Rosenberger, die Inf. Ignaz Bruckner, 
Alois Voit und Johann Zink; von der 6. Komp. Gft. tit. Korp. Franz Troger, die 
Inf. Johann Bruckgraber und Anton Kollau; von der 7. Komp. Korp. tit. Zgf. 
Johann Pauschenwein (verwundet), Inf. tit. Gft. Josef Krenosz und Inf. (Bles- 
siertenträger) Johann Schriebt; von der 8. Komp. SanUO. Ins. tit. Korp. Fritz 
Tautfcher, Inf. tit. Gft. Fritz Dengg, die Inf. Josef Bernhofer und Franz Rulland; 
von der MGA. II Korp. Alois Knauder, Gft. Peter Wöhry, die Inf. Josef Gogo, 
Karl Hajek, Josef Valter, Gottlieb Brych und Joses Springe!, die vier letzteren 
vom IR. 28; vom II. Baonsstab Korp. tit. Zgf. Rudolf Schonta, Baonshornift; 
Inf. Franz Haagen der BaonsPionierabt., die SanUO. Feldw. Alexander Keller 
und Gft. tit. Korp. Josef Ablasser; die Telephonisten Gft. Karl David, die Inf. 
Gottfried Hauer und Gustav Forsthuber, vom Gefechtstrain Zgf. tit. Feldw. Engel¬ 
bert Geister, Gft. Friedrich Hafiba, die Inf. Franz Hechl, Franz Konrad, Kunibert 
Lämmerer und Johann Spitzer. 
Der Fall des Mt. Caftelgomberto 
(8. Juni 1916) 
Die Eroberung des Mt. Meletta hatte die Kräfte der Angriffstruppen voll 
beansprucht. Der erst im niedersinkenden Abende opferreich erkämpfte Sieg, der 
jähe Anbruch der finsteren Regennacht, vor allem aber die heftige Gegenwehr der 
Italiener hinderten die Erreichung gesteckter Ziele. So streckte weder H/27 seinen 
Arm gegen den Mt. Caftelgomberto noch faßte das bh. 2 festen Fuß auf Mt. Miela. 
Daran vermochte auch das schon bald nach 9 Uhr abends einsetzende Drängen der 
höheren Befehlsstellen, die zumal den Mt. Caftelgomberto erobert wissen wollten, 
nichts zu ändern. Um diese Zeit wurde noch auf der Melettanordbastion heftig 
gerauft. Die Lage war keineswegs völlig gesichert. Die späteren italienischen 
Gegenangriffe, besonders der gefährlichste nach Mitternacht, gaben hievon beredtes 
Zeugnis. So kam auch höheren Orts die Erkenntnis der Einschränkung des 
Tageszieles. 
11/27 sicherte sich nachtsüber in der Richtung der noch in italienischer Hand 
befindlichen Felsburg, aus der Flankenfeuer gegen die eigene Melettafront herüber¬ 
schlug. Lt. Bauers Infanteriegeschütze brachten nach 8 Uhr morgens ein besonders 
lästiges Maschinengewehr zum Schweigen. Wohl hatte sich der Feind unter dem 
ersten Eindrücke des Verlustes des Mt. Meletta vom Caftelgomberto zurückgezogen, 
ihn aber bald darauf wieder besetzt. Der Versuch eines italienischen Angriffes 
wurde von den lauernden Maschinengewehren der MGA. III schon im Keime erstickt. 
Der Gruppe des Hptm. Wittwer war nach dem Befehle Hptm. v. Hallers für 
den 7. Juni die Aufgabe zugefallen, „mit der halben 10. Komp., der 3. Komp, und 
einem MGZuge sich dem Angriffe flankierend anzuschließen". 
„Neidvoll" hatten die 27er von der Felskanzel die siegverkündenden Hurrarufe 
ihrer stürmenden Kameraden vernommen. Verheerend schlug ihr Feuer später in 
den Melettafattel, den Alpinihaufen im Gegenstöße zu nehmen sich anschickten. 
Mag sein, daß in der Stunde höchster Bedrängnis des Feindes ein beherzter 
Zugriff den Castelgomberto in die Hand der Gruppe Wittwer gespielt hätte. Fraglos 
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