Full text: Flandern 1917 [27] (Band 27/1928)

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Schutz eine englische Jnfanteriewelle nach der andern den Trichtern 
entstieg. 
Die Luft war angefüllt von kugelspeienden Jagdfliegern. Tanks 
krochen hin und her. Den englischen Jnfanteriewellen folgten dichte 
Kolonnen, bereit, sich zu entwickeln, sobald es vorn eine Stockung geben 
sollte. 
Zwei Stunden lang wogte die Jnfanterieschlacht auf und ab. Bis 
zu sieben Angriffe wurden hintereinander auf ein und denselben 
Trichterkomplex vorgetrieben. 
Da mischten sich schließlich die Elemente in den Kampf. 
Gegen ö Uhr nachmittags schlug das Wetter aus lähmender 
Schwüle in Regen und Sturm über. Das zuckende Schlachtfeld verhüllte 
sich langsam. Wasser füllte die Trichter bis fast zum Rand. 
Um 7 Uhr abends muhten die letzten englischen Jagdflieger ihr 
Handwerk aufgeben. Der Regen fiel aus geöffneten Schleusen. Die In- 
santerie vermochte sich kaum noch zu bewegen. 
Roch einmal verbiß sich der Engländer um 8 Uhr zu einem ver- 
zweifelten Angriff auf breiter Front. Es half ihm nichts, feine Stoßkraft 
war gebrochen. 
In Schlamm und Regen versank die wilde Schlacht des 27. August. 
Erreicht war nichts. 
In später Nachtstunde versuchte die 32. Jns.Div., die Ermattung der 
Angreiser ausnutzend, den Nordwestzipfel des Herenthageparks wieder¬ 
zunehmen. Der Angriff gelang. 
Eine Stunde später schritten die Engländer zum Gegenstoß. Nach 
kurzem Ringen war der Parkzipfel wieder in ihrer Hand. 
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