120 1. Paischnergut. 1581: Hans Peuscher besitzt einen Viertel¬ acker und ein Viertel aus 'einem1 Viertelacker mit Erb- brief von 1446. Zwiegädmiges> Haus, Stadel, Kasten und Stall alles' bedermaßen (= gut) zu Bau. Hof- wiese, Baum'- und Krautgarten untereinander; ein weniges Raumgerät. Dienst: 5 Müttl Roggen; 2 Ka- sten'metzen und 1 Mäßl Gerste (= 2i/2 Vierling Lands- huter Maß). Dienstgeld: 14 Pfennige, für Käse 6 Pfennige und 1 Heller; 1 Schwein oder 1 Schilling und 26 Pfennige. iy2 und 1/4 Gans; 21/2 Hennen; 32 Eier. Die Felder liegen im1 Holzfeld, im Stadelfeld und im Prottn (— Brunn) selb. Die Baustatt ist beeinträch¬ tigt durch „Höchl" und durch! bas Wildpret, worüber die „HiNterholzner" auch! heute noch klagen. Die Fel¬ der umfassen 486 Bifang und benötigen zum1 Anbau 2 Schlaff unb 3 Metzen, lt/2 Tagwerk Wiesmahd bei ber Herberge. Nach! der Beschreibung von 1822 ge¬ hörten zum' Gut Über 19 Joch Aecker, über 1 Joch Wiesen unb 3/4 Joch Wald. Auf bas Haus wurde im Jahre 1870 ein Stock¬ werk aufgebaut. Die Besitzer waren: 1. Pankra z P e u s >ch n e r im Weilhart (gest. 1688) unb Regina (gest. 1672). 2. Das Gut erbte die Tochter Magdalena Petjch- ner (geb1. 1639, gest. 1706), bie sich im Jahre 1675 mit Matthias Stadler vom Stallergute in Gilgenberg vermählte. Im Jahre 1702 erschlug1 ihn der Blitz. 3. Der Nachfolger war der Sohn, Stephan S tad ler (gest. 1734), der sich im1 Jahre 1707 mit Ursula Penwiefer vom G sin gut (gest. 1735) vermählte. 4. D'gs Gut übernahm hierauf Valentin Stadler (geb. 1710, gest. 1738), der sich im Jahre 1736 mit Sophie Wallner vom Freidiggute in Reith (Gilgenberg) vermählte. Als Witwe heiratete sie im Jahre 1738 den Johann Wurhofer vom Eben- t halergute am Reit, starb' jedoch bereits im nächsten Jahre. Wurho'fer 'vermählte fijchi im' Jahre 1740 mit Magbalena Rottenbuchner vom Pruntalergut (gest. 1803).