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Vor der heiligen Kommunion.
Ewiger Sohn Gottes! wie“ tief und un—
ergründlich ist Deine Liebe zu uns Menschen!
Aus diefer Liebe wardst Du Menfch, wahltest
eine arme Stalleshöhle zu Deiner Geburts—
stäätte und eine harte Krippe, mit stechendem
Stroh, zu Deiner Wiege; starbst für uns am
Kreuze und gibst Dich endlich selbst uns ganz
und gar zur Speise dar, und zum Trank.
Ja Du schaärfest uns sogar ein Dein heiliges
Wort, daß wir das Leben in uns nicht haben
werden; wenn wir nicht Dein Allerheiligstes
Fleisch und Blut genießen. Du willst, wir
sollen bei diesem Genuße uns Deiner, Deiner
Lehren und Beispiele, Deines Leidens und
bittern Todes lebhaft erinnern. „Thut dieß,“
so sprichst Du, zu meinem Andenken.“Aus
dankbarer Liebe und weil Du huldvoll mich
einladest, wage ich es nun, mich Deinem hei⸗
ligen Tische zu nahen.