Volltext: Grundlinien der Nerven- und Gefäßlehre der Haussäugethiere, insbesondere des Pferdes

1) als staͤrkeren Ast, die an der Bauchwand nach vorwaͤrts 
laufende hintere Bauchschlagader abgibt, von wo aus 
die Bauchmuskeln versehen werden, und nebstdem Anastomosen 
mit der außern Bauch-JZund den Lendenschlagadern hervorgehen. 
2) die Hodensackschlagader,welche die gleichnah— 
mige Parthie der allgemeinen Bedeckung uͤnd den Schlauch 
versieht; dey weiblichen Thieren gehen Zweige zum Eu⸗ 
ter. 3) Der Hauptast der außeren Schamschlagader geht 
am Schenkelbeine nach ab⸗ und rückwärts, und erhaͤlt den 
Nahmen der kleinen (binteren) Schenkelschlaga der/ 
versieht die Muskeln an der inneren und hinteren Parthie des 
Schenkels; den zweyköpfigen, den Zwillingsmuskel, den breiten 
Einwaͤrtszieher, reicht bis an das Keulengelenke und anasto⸗ 
mosirt mit Zweigen der Verstopfungs- und eigentlichen Schen⸗ 
ashlagaen !.35. 
Der Stamm der Sbenkelschlagader gibt dann im weite⸗ 
ren Verlaufe am S chenkelbeine/ cc) die vordere um— 
schlingen dewelche die Strecker der Keule,“ dd) mehrere 
Zweige, welche die mehr nach innen liegenden Muskeln, als 
den halbsehnigen, und inneren dicken, ee) die hi ntere um— 
schlingende, welche die nach hinten und außen liegenden 
Hdbeleln versieht nebstdem dehen Zweige ur Veinhaut und 
ein Ast durch das Ernährung zloch in den Kuochen. If) Die 
uimue ishlaader, welhe die zwey Por— 
tionen des Streckers vom e versieht, gg) die Kesu— 
lengelenksschlagadergeht zweyaͤstig zum Keulengelen⸗ 
ke; Zweige dringen durch das Kapselband, und sondern innen 
die Gelenkschmiere ab (beym Pferde beträͤgt die Quantitaäͤt der 
Gelenkschmiere an diesem Orte bis 4 Unzen). — 
ee Slamnm der Sghentetschlageder tritt nunmehe 
zwischen den beyden Knopffortsätzen des Schenkelbeins und den 
Geleukfortsaͤtzen der Keule nach abwaͤrts, und heißt nun Keuͤ⸗ 
eeeee Diefe got aa) Diuckelgpe ge bb) die 
kleine Keulen— oder Sprunggelenksschlagade r 
ee bunn n de das ve e 
und Kronendeins herablauft, dieselben init Zypeigen tversteht 
und an der inneren Seite des Sprunggelenkes dreynach 
abe, auf? und einwaͤrts gerichtete K rümmungen (Bögen) 
bildet. (Durch diese Einrichtung wird der Andrang des Blutes 
enigete und dehee ben angesteengten Bewweguagen , Aus— 
dehnung und Zerreißung der Schlagaderhaute verhindert, die 
Indehungen der Ntderten am Speumnggelenke werden anten der 
Benennung Blutspat mitbegriffen). Aus diesen Bogen gehen zur
	        
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