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nicht beseitigt, da die Vorräte weit verstreut in der Welt liegen.
Die folgende Übersicht zeigt, wie ihre geographische Verteilung in
diesem Wirtschaftsjahre war; wir geben hierbei bereits genannte
Zahlen in anderer Gruppierung wieder.
Für den Bedarf der Westmächte sind verfügbar:
alte Ernte Ernte 1916/17 insgesamt
M i l l i o n e n Tonnen
Europa
4,0
17,5.
21,5 -
Nordamerika
3,9
2,0
5,9
Argentinien
1,1
0,0
1,1
Australien
2,6
"1,7
4,3
Indien, Nordafrika
0,8
1,0
1,8
Ijiäfp... '
12,4
22,2
34,6.
Die Art, wie sich demgegenüber die Verschiffungen nach Europa in
den ersten fünf Monaten des Wirtschaftsjahres gestaltet haben, zeigt
die folgende Übersicht:
Weizen und Weizenmehl^) in Millionen Tonnen.
Ausfuhr-
Einfuhr 2)
Noch zu
Herkunftsland
Uber-
1. Aug. bis
erwartende
schasse
31.Dez. 1916
Mengen
Nordamerika
b,g
4,88
1,02
Argentinien und Uruguay....
1,1
-0,66
0,44
Australien
4,3
0,61
3,69
Indien und Nordafrika
1,8
0,60
1,20
Zusammen
13,1
6,75
6.35
Wir sehen aus dieser Übersicht, daß es für die Westmächte bisher ein
Leichtes gewesen ist, den nordamerikanischen Ausfuhrüberschuß ein
zubringen, und daß, wenn sich die Frachtraumnot nicht erhöht, auch
der argentinische und indische Weizen vollständig geborgen werden
kann. Die australische Ernte aber würde selbst dann, wenn sich diese
Not nicht steigern sollte, zum großen Teil liegen bleiben müssen,
obwohl — falls die nordamerikanischen Verschiffungen in derselben
*) Mehl in Körner umgerechnet.
2 ) Corn Trade News v. 2. 2. 1917.