Volltext: Die Feldzüge von 1799 in Italien und der Schweiz ; 1 (5 : 1 ; / 1833)

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an die Limmath und beherrschte seinen eigenen Fuß bis 
zu diesem Flusse vollkommen. 
Die Verschanzungen scheine«/ so viel sich aus dem 
in dieser Beziehung schwerlich ganz zuverlässigen Plane 
des Erzherzogs Karl ersehen läßt/ thcils aus einzelnen 
Redouten und fleschenartigen Werken mit einem Zwischen¬ 
räume von einigen Hundert Schritte»/ thcils aus zusam¬ 
menhängenden bis zu 1000 Schritt langen Linien und/ 
da wo Wald war/ aus breiten Verhauen bestanden zu 
haben; nur die vom züricher Berge an den See lausende 
4000 Schritt lange Linie hatte viel weniger Werke/ denn 
es befanden sich auf dieser ganzen Strecke nur 3 bis 
4 Fleschen. Auch bedurfte diese Strecke allerdings keiner 
eigentlichen Stellung/ da sich hinter derselben das sturm¬ 
freie Zürich befand; es war dies also nur als eine ver¬ 
stärkte Vorpostenlinie zu betrachten. 
Die Schanzen waren noch nicht ganz beendigt/ ob¬ 
gleich seit 6 Wochen daran gearbeitet wurde/ und dies 
soll ein Hauptgrund gewesen sein warum Massen« die 
Stellung nach der Schlacht verließ. 
Ein Hauptfehler der Stellung aber/ den Massen« 
vielleicht zu spät/ nämlich erst in der Krisis des Gefechts 
«m 4. gefühlt haben mag/ war der Mangel anderer Über¬ 
gänge über die Limmath als durch Zürich/ wodurch natür¬ 
lich die Mitte und der linke Flügel in ihrem Rückzuge 
sehr bedroht sein konnten. In Zürich selbst waren übri¬ 
gens nur 3 Brücken über die Limmath und zwar nur 
eine für Fahrzeuge. 
Massen« hatte 28 Stück Geschütze aus dem züricher 
Zeughause in die Stellung verwendet/ dagegen/ wie der 
Erzherzog sagt/ einen Theil seiner Artillerie schon mit der 
Bagage über die Limmath in Sicherheit gebracht. Diese
	        
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