eilt. ^ dienen. 3 ) hart zusetzen. 4 ) verwässert. 5 ) ganz starr.
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„Und wanns d so war, so gehts a neamd nix an,
3 schau auf mi selm!" und pritscht l ) auf und davan.
3 steh wir a 3ticfl alloan in da Stubn,
Do ganze Alm draht si mit mir umadum;
Grad Han i mi fuchti zun Fortgehn hergricht't,
Nimmt sie wieda für mit an möthsüaßen Gsicht.
„Bleib da, bitt di recht schen, sitz di her da zu mir
Und laß mir an ordentlichs Wort rödn mit dir!
3 Han das Dean'n satt und bei uns siachts nix glei,
Mir schinden uns aus und bleibn bluatarm dabei,
Und weil mi halt d' Oltan und 'dFreund a so drilln,^)
So muaß i denn endli eahn willn do dafülln,
Und weils a so sein muaß, so gib i mi drein,
Mir kannten dänah, schau, recht guat uns nu sein!"
„Ban," sag i drauf, „Noserl," und streicht ihr d'wang,
„Dein Gsinnung, dein wahre, dö kenn i schan lang!
Für 5ciu Anbiethen dank i, kümmä di not um mi,
Ä Suppen, a pantschti/) dö mag i not i!
Bfüat di Gott und sei glückli, mit Geld und Guat gsögnt,
Aba schau, daß dar anda mir not so bald gögnt!" —
So bin i ganga, sie rennat ma nah —
3 deut ihr: „3 mag not, bi 's lötztemal da!„
Dö eingfchneibte Schwoagarin.
was denkst da denn heur wohl, Han mein liabe Sunn,
3atz hängt dös hell Gis umadum draußt bau Brunn.
Borigs 3ahr hast uns peinigt, da hast uns einghoazt,
Da hast ma 'mein Gsichterl schier köstenbraun boazt,
Mir Ham zeitli auftriebn auf d' Alm und ins Neut,
Ä Gaudi hats agöbn für 's Dieh und für d'Leut;
wo ma hinschaut is's gwachsen aufs scheuste und gnua,
Und heur schneibts uns d'bjütten auf d'pfingstfeirtä zua.
Stattn Almgehn und Fensterln in liablinga Mai,
Sitzt alls ganz dabammat bau Ofen Hinbei;
Ma hert schier koan'n 3^dlä, koan Gsangl stimmt recht,
Mit bockstarri^) Finga geht 's Zidanschlagn schlecht;