Da Krana Michl?)
Ämal, so gögn dö Faschingtag,
— 3 5 schau langmächti aus, —
St^ i dahoam in meina Stubn,
In Badahäusl 5’Klaus;
Und draußen, 0 du liabä Gott!
Das Stürmet 1 2 ) und da Schnee,
So völli bis auf halbe Witt,
Wer ’s Bin 3 ) kennt, woaß's eh.
Nan, denk i ma, Gott Lob und Dank,
Heunt Han i do a Nuah,
bjeunt machts ja alle wog und Stög
Auf ötla Tag ganz zua.
Daweil i mi so gfreu und Han,
woaß’s nimma grad, was than,
So trappts und stampfts draußt vor da Thür
Und eina tappt a wann.
„Du, da is wer!" so schreit mein Weib,
„Ja, ja, i her’n schan,
Os is halt so a zwöschpäna,
Da Gjaidhaus-^)Ljauslmann."
„Nan, grüaß ’n ^errn," so sagt da Kund
Und beutelt si brav a,
„Än'n Gruaß von Blasriegla, i wa
tzalt um a ^errn heunt da!"
„Kreuzhimmel! nan, was gibts denn meh?
Wer is denn krank bei enk?
„Nan," sagt a drauf, „eahn kleanas Kind,
’n Jährling, 3 ) hats a weng."
1 ) Gottscheer Südfrüchtenhändler. 2 ) das stürmische Wetter. das Gebirge. das
Iaidhaus in tzinterstoder. 5 ) einjährig.
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