226 Die Unterbrechung eines gemüthlichen Ehelebens.
1 ) Stummer. ' l ) sicherlich.
Das wird a scheue Gschicht."
Ä so hats gsagt und schaut mi ach
So spitzbüabisch hats glacht,
ITlir hat mein Herzerl eh klopft schau,
I Han mi auf gschwind gmacht,
Denn kennt Han is, sie will davan.
Du kimmst md not fort iatz,
So Han i denkt iatz, wart nch nan,
Hoaßt Nandl oda Utirz.
„Daß's wahr is, sag i, gibst md d' Hand,
Nan, s' Handerl will i ham!
Iatz sän md schau so guat bekannt
Und handeln glei ganz z'samm."
Do s'Handerl hats md not hergöbn.
„Aft bist vasprocha schau?"
„I kenn nur oan', sagts, oan' nur öbn,
Ders ausdollmatschen kann
Dos Gmüath, was's d'a in Landl Ham.
Der is mein Herz, mein Freud,
Das is da Franz vo piesenham,
Der sticht enk alle weit!"
„So schenk ma, sag i, dann und wann,
Damit ma d' Zeit vatreibt,
Ä weng was, was Lr grathen kann,
An' Iodla, der eahm bleibt."
Die Unterbrechung eines gemüthlichen
Ehelrbens.
Sag oft zu mein' Weib da: „Nur gmüathli scheu sein,
Is allweil dös brava." Sie aba, a mein,
Sie is ja z'empfindli, glei machts an' Fotz her
Und thuat wir a Stuminerl und röd nixi mehr.
U)ia göftan erst, i sitz bein Tischl schau da,
Und wart't auf mein Früahsuppen, kimmt nix dana.
„Nan, sag i, so brings do amal, du Ranailli!"
Dös Gsicht schauts an! hats schau vadrossen mehr heili?)
Sie sagt nöt: „Da hast es, i hoff, daß's da schmückt."