Volltext: Neuester Wegweiser durch Linz und seine nächste Umgebung

102 
Die ziemlich große Kirche bildet ein einfaches Schiff ; sie wurde 1710 von einem Laienbruder derKarmeliten ausgebaut / 1815 und 1819 renovirt , und ist seit 1785 die St . pfarrkirche für die untere Vorstadt unter dem Patronate des Religionsfondes und unter der Vogtei des Stadmagrstrates ; die ) Pfarre wird seit i855 von den Karmeliten allein besorgt . Von den Sehenswürdigkeiten dieser Kirche bemerken wir ganz ders das Speisegitter am Hochaltare aus Marmor von Adnet bey Hallein mit allerlei unbekannten Seerhieren . 
Unter den 9 Altaren ist der Hochaltar von Martin HU mo rite 1724 ; der Frauenaltar an der Evangelienseite mit einem Marienbilde ( wahrscheinlich von Peter Ehrmil - ler ) / und der heil . Theresia von Andrä Wolf aus München , der Albertus - Altar von L . I . Carlo ne 1712 / der Kreuzaltar ( in einer Kapelle ) von einem Schüler Altomonte's mit moreinfassung / einigen Schnihwerken und dem Taufsteine ; an der Epistelseite der Christkinde ! - / der Felix - und Skapulier - altar von Karl v . Reslfeld 1715 . Da befindet sich auch eine Kapelle zu Ehren des heil . Johann von Nepomuk mit einem Chronograph . Die Orgel mit 24 Registern kam 1784 von den Dominikanern aus Steyr hierher . Zu ihrep Aussetzung trugen die hiesigen Bürger 700 fl . bei . 
Die okerfärbigen Bildhauerarbeiten und andere sind theils von dem Bildhauer Cavlone , theils von dem Laienbruder Martinian von Beraun in Böhmen aus den 50 Jahren ; die Grabsteine adeliger Familien von 1675 , 1676 / 16771171 - 2 . 
In den Grüften unter der Kirche wurden früher die sterbrüder^ Grafen v . Salburg , Sprinzenstein rc . beigesetzt . 
In den 2 Sakristeien trifft man außer schönen ten und Ornaten die Tischlerarbeiten vom Frater Thomas von Mautern in Unterösterreich aus den 40ger Jahren / ein bild von Alto monte^ ein zweites über 400 Jahre altes auf Kupfer , und einen schönen Salvator . Der Thurm dieser Kirche ward beim Bombardement 1742 stark beschädigt / und 1822 der ausgebessert . 
Die Kirche und das Kloster der Ursulinerr Normen an 
der Landstraße ( 433 ) / 
Die kaiserliche Bewilligung zur Niederlassung der Ursuli ? M - Nonnen dahier ist vom 24t Mai 1679 .
	        
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.