Volltext: Zwölftes Bändchen (12. 1926)

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Inwohner), Jakob Neumüller 1785 (er ehelicht eine 
Winkler). 
Nr. 2. Andreas Eisschiel 1621, Adam Eisschiel 1649- ; 
1696, dann scheint das Haus im Besitz der Winkler von 
Nr. 1 gewesen zu sein. Norbert Hollnsteiner 1766-85, Jo¬ 
hann Wögerbauer 1785-1886 ; die Tochter des Joh. Wöger- 
bauer ehelicht 1836 einen Matthias Gras aus Martschlag. 
Josef Oberpeilsteiner 1874-1920, Leop. Oberpeilsteiuer 1920. 
Nr. 3. Paul Vordorfer bis 1644; seine Witwe ehelicht 
1644 den Daniel Schram von Hinterschiffl, Michael Vor- 
dorfer 1672-1712, Georg Vordorfer 1712-42, Michael Vor¬ 
dorfer 1742. (Im selben Jahre gestorben.) Die Tochter 
des Georg Vordorfer ehelicht den Bartl Tiendorfer aus Dien- 
dorf 1742; die Witwe des Diendorfer ehelicht 1743 den 
Matthias Wiesinger aus Kicking, Franz Wiesinger 1766- 
1809, Johann Wiesinger 1809-37, Matthias Wiesinger 1837 
-1874, Matthias Wiesinger, Franz Wiesinger seit 1910. 
Nr. 4 und 5. Johann Prem 1664, 1683 ; Bartl Prem 
1683-1720, Paul Prem 1720-60, Anton Prem 1760- 
1797, Jakob Prem 1797-1848, Franz Prein 1848-80, 
Leopold Prein 1880. Abgebrannt 1777 durch Blitzschlag. 
Nr. 7. Georg Mondl 1627, Adam Eisschiel von Nr. 2. 
Seine Tochter ehelicht 1679 den Thomas Pernsteiner aus 
Rohrbach. Seine Tochter chelicht 1719 den Jakob Neu- 
Müller, Matthias Neumüller 1747-85, Johann Neumüller 
1785-1818, Jakob Neumüller 1818-63, Jakob Neumüller 
1863-1909, Franz Neumüller 1909. 
 
Oberpeilstein. 
Oberpeilstein ist eine sehr alte Ortschaft. Am Kühstein 
wurden wahrscheinlich schon heidnische Opfer dargebracht. Der 
heutige Kürsteinerhof war wahrscheinlich der Aufenthalts- 
ort der heidnischen Priester und dürfte somit eines der ältesten 
Häuser der Pfarre Peilstein sein. Nach der Sage soll hier 
auch eine christliche Kirche gebaut worden sein aus Holz 
(siehe bei Peilstein!). Die Zugehörigkeit der Häuser war eine 
sehr verschiedene bis 1848. Nach Pürnstein gehörten Nr. 1, 
2, 3; nach Marsbach 4 und 5; zur Herrschaft Magistrat 
Freistadt Nr. 6 und 9; nach Sprinzenstein Nr. 7 und 8; 
nach Eschlberg (früher Langhalsen) Nr. 10 (Oedlhof); nach 
Götzendof orf Nr. 11, 12 und 13. (Die Häuser um das Kür- 
steinergut.) Das Kürsteinergut gehörte bis 1782 mit der
	        
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