Volltext: Archäologie der Kunst [6, Hauptbd.] (Hauptb. / 1895)

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Klassische Kunstarchäologie. I. Denkmälerkunde. 
Francisca, Colmar 1751; de Golbery, antiquites rom. du pays limitrophe du dep. du Haut- 
Rhin; A. Coste, l’Alsace romaine, etudes archeol., Mulh. 1859, m. 2 K.; Faudel et Bleicher, 
materiaux pour une etude prehistorique de l’Alsace, Colmar 1888; Fr. X. Kraus, Kunst und 
Altertum in Elsass-Lothringen, Strassburg 1876 --89, 8 Bde.; F. Barthelemy, rech, archöol. 
sur la Lorraine avant l’histoire, Nancy 1889 m. 81 T. u. 2 K. Vereine bestehen in Metz 
(Societe d’archeologie et d’histoire de la Moselle mit Memoires und Bulletin 1858 ff. und 
Gesellschaft für lothringische Geschichte und Altertumskunde mit Jahrbuch 1888, 90), 
Colmar (Societe d’histoire nationale, mit Sammlung; Bulletin), Mühlhausen (Societe du 
musee historique, Bulletin 1876 ff.) und Strassburg (Societe pour la Conservation des monu- 
ments historiques mit Bulletin 1856 ff.). Museen besitzen die Städte Altkirch (Reusch. 
die römischen Altertümer im Museum zu A., A. 1883), Hagenau, Metz (Bull, de la soc. des 
antiq. de France 1865 p. 59 ff.; A. Migette, catal. des tableaux et des sculptures, Metz 
1876; 0. Hoffmann, der Steinsaal des Altertumsmuseums zu Metz, M. 1889;, Mühlhausen 
(s. o.) und Strassburg (S. 58); Sammlung Migette in Longeville und Pfarrer Merciol in 
Morville. — Ausstellung lothringischer Altertümer in Metz 1889, s. Korrespondenzbl. des 
Gesamtvereins 1889 S. 169 ff. 
135. Die Pfalz hat, wie das Eisass, keine Denkmäler ersten Ranges, 
kleinere Funde aber aus allen Zeiten in Fülle. 
Lehne, römische Altertümer der Gaue des Donnersberges, Gesammelte Schriften, 
her. v. Külb I.; König, Beschreibung der römischen Denkmäler in der Pfalz, Beilage zum 
Intelligenzblatt des Rheinkreises (1823. 1828) m. Abb.; Mehlis, Studien zur ältesten Ge 
schichte der Rheinlande, Lpg. 1875 ff., Abt. VIII. archäologische Karte der Pfalz und der 
Nachbargebiete, Lpg. 1885 mit „Verzeichnis der Fundorte“ (ebenso in den Mitt. des hist. V. 
der Pf. H. 12) u. a.; Litteratur verz. von Mehlis im Jahresber. der Pollichia, Dürkheim 
1888 S. 154 ff.; s. auch Ohlenschlager § 153. 
Ein ansehnliches Museum befindet sich bei dem historischen Verein (Jahresbericht 
1842 ff. m. T.) in Speier: (Harster) Katalog der hist. Abt. des Museums in Sp., Sp. 1888, 
m. 1 T.; Sammlung in Dürkheim. 
Der Hauptfundort ist Rheinzabern, wo 1838—58 gegraben wurde; doch liefen 
plumpe Fälschungen mit unter. 
Birkenfeld. Verein für Altertumskunde; prähistorisches Museum; F. Back, rö 
mische Spuren und Überreste im oberen Nahegebiet I. Birkenfeld 1891. 
136. Rheinprovinz mit vielen bedeutenden Städten, Kastellen und 
Landsitzen der Römer. 
Dorow, Opferstätten und Grabhügel der Germanen und Römer am Rhein, Wies 
baden 1819 -21, 2 Bde.; ders., die Denkmale germanischer und römischer Zeit in den 
rheinisch-westphälischen Provinzen I. Stuttg. 1823, mit Atlas v. 36 T.; v. Tröltsch (s. o.); 
für die christlichen Denkmäler Fr. X. Kraus, christliche Inschriften der Rheinlande, 
I. Freiburg 1890. 
Provinzialmuseen bestehen seit 1893 in Bonn (Katalog des früheren Museums von 
F. Hettner) und seit 1877 zu Trier (F. Hettner, die römischen Steindenkmäler des 
Provm. zu Tr. mit Ausschluss der Neumagener Monumente, Trier 1893; die Serie der 
Hermen von Welschbillig in 60 Photogr.); einiges befindet sich in den Anlagen von Aachen. 
Tn Köln fand 1876 eine kunsthistorische Ausstellung statt; über die römische Abteilung 
s. AZ. 34, 203 ff. 
Seit 1842 gibt der „Verein von Altumsfreunden im Rheinlande“ die wichtigen „Jahr 
bücher“ (Rhein. Jahrbb.) heraus (Register zu H. 1—60 in H. 65). Ich erwähne noch 
den historischen Verein für den Niederrhein insbes. die alte Erzdiözese Köln (Annalen, Köln 
1855 ff.); Verein in St. Wendel, mit Sammlung. 
In der Rheinprovinz treten Trier und das benachbarte Moselthal so 
stark hervor, dass sie den ersten Platz erhalten müssen. > 
Trier (Augusta Treverorum), „das nordische Rom“, schon unter Claudius ansehnlich 
von 285 bis Valentinian IT. Residenzstadt und als solche zeitweilig die grösste Stadt dies 
seits der Alpen, seit 464 in den Händen der Franken: Broweri et Maseni antiquitates 
et annales Trevir., Col. 1626; C. Quednow, Beschr. der Altertümer von Trier und dessen 
Umgebungen aus der gallisch-belgischen und römischen Periode, Trier 1820, 2 Bde. m. 28 T.; 
Hahwich Sohn, Triers Altertümer und Umgebungen in 22 pitt. Ansichten, Trier 1823 f.; 
Chr. W. Schmidt, Baudenkmale der römischen Periode und des Mittelalters in Trier und 
seiner Umgebung, Trier 1843, Lief. 4. 5; v. Wilmowsky, archäologische Funde in Trier 
und Umg., Trier 1873 m. 4 T.; römische Mosaiken aus Trier und dessen Umgegend, Trier 
1888, mit Atlas v. 9 T.; K. Arend, d. monumentale Trier von der Römerzeit bis auf unsere
	        
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